L(i)ebe

Das Zufriedenheits­paradox

Warum wir mit den Jahren glücklicher werden...

Wenn das kein Grund zur (Vor?)Freude ist: Wie jüngste Studien zeigen, haben wir ab 60 die zufriedenste Zeit unseres Lebens. Und das späte Glück ist eigentlich gar keines, sondern selbst gemacht.

Text: Katrin Kuba, Andreas Kuba

Foto: lcepparo / iStock/GettyImages via GettyImages

„Ich war noch nie so zufrieden wie heute und es wird noch immer besser!“

Roswitha Schaffer hat, seit sie vor vier Jahren „in Pension geschickt wurde“, echte Pionierarbeit geleistet. „Meine Vision war, das Bild von uns ,Alten‘ neu zu zeichnen, weil wir heute mit 60 oder 65 alles andere als alt sind, aber immer noch so behandelt werden, als wären wir hundertjährige Greise.“ Jetzt IST sie erstmal und vielleicht auch erstmals zufrieden. „Ich habe ganz schön gekämpft, bis ich selbst so weit war, zu wissen, wie ich die nächsten wahrscheinlich 20 bis 30 Jahre sinnvoll gestalten möchte – und gleichzeitig aufzuzeigen, dass wir eine ganz neue ältere Generation sind.“

„Ich habe immer Zeit“

Die 64-jährige gebürtige Tirolerin, die jahrzehntelang in der Gastronomie gearbeitet und dabei auch eine Frühstückspension geführt hat, ist angekommen. Hat den neuen Lebensabschnitt angenommen. Und genießt den sogenannten Ruhestand. „Heute sage ich nicht wie so viele, dass ich als Pensionistin ja niemals Zeit habe, sondern ganz im Gegenteil: ..."

Wie die Geschichte von Frau Schaffer weitergeht und mehr zum Zufriedenheitsparadox erfahren Sie in der ersten Ausgabe des neuen SEIN Magazin. 

Erhältlich im Abonnement oder am Kiosk ab November 2022.